AusBlick

Die monatliche Konjunktur- und Markteinschätzung

Der „AusBlick“ bietet Ihnen eine ausführliche Analyse der Ereignisse an den Kapitalmärkten und der Weltwirtschaft. Neben einer Beschreibung unserer Anlagestrategie wird zusätzlich ein aktuelles Fokusthema tiefgreifend analysiert.
19. September 2018

Marktumfeld

Trump gegen den Rest der Welt – daran haben wir uns gewöhnt. Dass aber US-Wirtschaft und amerikanische Aktienmärkte den Rest der Welt regelrecht abhängen, ist neu. Die Schwellenländer kommen immer stärker unter Druck. Europa und Japan hängen dazwischen. Am globalen Konjunkturumfeld dürfte sich die kommenden Monate wenig ändern. Mittelfristig aber könnte die asynchron gewordene Entwicklung in eine synchrone Abschwächung übergehen. Denn mit jedem Monat überschäumenden Wachstums steigt die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Abkühlung in den USA.

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Marktentwicklung & Anlagestrategie

Spätestens dann dürfte auch mit US-Aktien kein Staat mehr zu machen sein. Vorerst bleiben sie fundamental jedoch gut unterstützt (Konjunktur, Gewinne, Aktienrückkäufe). Aber auch in Europa sehen wir noch sonnige Abschnitte nach der bislang enttäuschenden Jahresbilanz. Dafür sprechen insbesondere die geringere Positionierung und die günstigere Bewertung. Bei Schwellenländerengagements indes sind wir vorsichtig. Selektive Positionierung ist und bleibt das Gebot der Stunde – regional wie sektoral. Perspektivisch könnte man taktische Gewinnmitnahmen bei US-Aktien ins Auge fassen. Der Rentenmarkt bietet für Anleger weiterhin nur überschaubares Potential – zumindest in Europa.

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Technologieaktien – Quo vaditis?

Die fünf „wertvollsten“ Unternehmen kommen aus dem Technologiesektor. Vor allem der US-Aktienmarkt ist mittlerweile wesentlich von der Entwicklung der Technologiebranche abhängig. Mit Apple konnte erstmals ein Unternehmen einen Börsenwert von mehr als 1 Billion USD aufweisen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das noch werthaltig sein kann oder ob eine zweite Dotcom-Blase entstanden ist. Wir schätzen das nicht so ein – und sehen strategisch noch Potenzial.

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