AugenBlick

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
22. Januar 2021
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 31.176 13.531 3.853 13.907 3.024 3.618 1.883 29.510 28.685
Veränderung ggü. Vortag -0,04% +0,55% +0,03% -0,11% -0,08% -0,16% -0,44% -1,40% -0,25%
Guten Morgen liebe Sorgen – Japans Verbraucherpreise geben deutlich nach – Sorge vor Deflation
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Guten Morgen…Die Aktien steigen gerade nicht mehr wie die Leuchtraketen. Die Börsen tendierten uneinheitlich. Allerdings hat IBM (nachbörslich -7%) nach US-Börsenschluss deutliche Geschäftseinbussen bekannt gegeben. Der Nettogewinn fiel um gleich 66%. Techtitel waren durch ein gutes Intel-Ergebnis zur Börsensitzung aber noch gefragt, während Standartwerte etwas schwächer tendierten. Intel (+6,5%) übertraf im letzten Quartal die Umsatzerwartungen deutlich. United Airlines (-5,7%) hat dieses Jahr zu einem Jahr des Übergangs erklärt und wird laut dem CEO erst 2023 wieder so profitabel sein wie vor der Krise. Der Aluminiumproduzent Alcoa brach nach den Quartalszahlen um mehr als 12% ein. Die Bank of America bemängelte, dass Alcoa mit höheren Kosten rechne und zugleich Barmittel für Pensionsverpflichtungen aufwenden müsse. China hat 2020 mehr als doppelt so viele neue Anlagen für Wind- und Solarenergie gebaut als 2019. Allerdings stammen noch immer nur 23% des Energiemixes aus erneuerbaren Quellen. Dagegen sind laut Studien (GEM und CREA) in China Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 250 Gigawatt (!) in der Planungs- oder Bauphase. Wir reden von über 100 neuen Kraftwerken. Klimawandel? Irgendwie. Diese Zahlen befinden sich für Europäer an der Grenze der Denkkraft. In Japan fiel die Teuerungsrate im Dezember um 1% zum Vorjahr. Damit steigen auch die Erwartungen an die japanische Notenbank, noch aggressiver gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie vorzugehen. Google droht Australien mit der Abschaltung seiner Suchmaschine, sollte der Internet-Gigant zu Zahlungen an Medienunternehmen für Verbreitung von deren Inhalten verpflichtet werden. Australien plant eine neue Medien-Richtlinien, nach denen IT-Riesen wie Alphabet oder Facebook lokalen Medienfirmen Geld zahlen müssen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.