AugenBlick

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
21. September 2021
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 33.970 14.714 4.358 15.132 3.546 4.044 1.934 23.919 29.948
Veränderung ggü. Vortag -1,78% -2,19% -1,70% -2,31% -1,67% -2,11% -0,80% -0,75% -1,81%
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Guten Morgen… Wise men say only fools rush in. Would it be a sin, if I can’t help falling in love with you? Some things are meant to be. Take my hand, take my whole life too. Aus: I can’t help falling in love. Ich kann mir nicht helfen, man muss diesen Markt, diese innere Stärke einfach mögen. Wer noch nicht verlernt hat, beeindruckt zu sein, ist beeindruckt. Kluge Leute sagen, dass man in kein fallendes Messer greifen sollte, aber einige mutige Anleger nutzen die Kursrückgänge aus und kaufen. Lohnt es sich denn, fragt der Kopf. Nein, aber es tut so gut, antwortet das Herz. Der S&P 500 hat seit Anfang September in der Spitze etwa 5% verloren. Einige Analysten sprechen bereits wieder von Kaufgelegenheiten. Der September ist besonders im ersten Amtsjahr eines US-Präsidenten historisch oftmals ein sehr schwacher Aktienmonat. Die Schieflage des chinesischen Immobilien-Entwicklers Evergrande (-3,2%) und Sorgen um die weitere Entwicklung der Konjunktur haben die Börsen gestern noch deutlich belastet. War letzte Woche noch die Rede davon, dass Evergrande eine Wirkung wie Lehman entfalten könnte, ist bis dato von einer internationalen Ansteckung noch nicht viel zu sehen. Der Evergrande Vorstand sagte: We will walk out of our darkest moment and deliver property projects as pledged. Immerhin. Vor allem Bankaktien standen noch in New York unter Druck. Nachrichten von gestern. Die größte Bank in China und eine der größten der Welt, die ICBC (+0,4%), legt heute in Shanghai sogar zu! Wow. Oh, oh, oh: Die Pattsituation im US-Kongress in Bezug auf die Schuldenobergrenze, China, die Tapering Diskussion sowie mögliche Steuererhöhungen zu Lasten von Aktionären drückten gestern auf die Stimmung der Anleger. Der US-Volatilitätsindex, eine Art Angstbarometer, welches die Nervosität der Anleger misst, stieg um rund ein Drittel. US-Staatsanleihen waren gefragt.