AugenBlick

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
14. April 2021
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 33.677 13.996 4.142 15.234 3.193 3.967 1.931 28.879 29.667
Veränderung ggü. Vortag -0,20% +1,05% +0,33% +0,13% +0,11% +0,13% -0,08% +1,34% -0,28%
Mehr als 184.000 Neuinfektionen in Indien – Erneut weltweiter Höchstwert
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Indischer Bundesstaat Maharashtra im Komplett-Lockdown
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Biden zieht US-Truppen aus Afghanistan ab
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Pfizer liefert zehn Prozent mehr Dosen an die USA bis Ende Mai
Guten Morgen…Ich begreife nicht, dass eine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen. Viel hat sich, seitdem der französische Ästhetiker Baudelaire im 19. Jahrhundert Zeitungen gelesen hat, nicht verändert. Die Preise in den USA sind laut dem Wall Street Journal, so stark gestiegen wie seit gut achteinhalb Jahren nicht mehr. Sie kletterten im Jahresvergleich um 2,6%, nachdem sie im Februar noch bei 1,7% gelegen hatten. Schade eigentlich. Nach dem Stopp der Impfungen von Johnson & Johnson in den USA fordern Immunologen eine schnelle Nachbestellung von mRNA-Impfstoffen. Wenn es sich bewahrheitet, dass die Nebenwirkungen ähnlich häufig sind, wäre die Konsequenz, dass wir auch den Impfstoff von J&J ebenso wie AstraZeneca nicht für die unter 60-Jährigen verwenden sollten, sagt der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Watzl. Hirnvenenthrombosen scheinen, seiner Ansicht nach, eine generelle Nebenwirkung der Vektorimpfstoffe zu sein. Für die Impfung der unter 60-Jährigen stehe jedoch bis Herbst nicht ausreichend mRNA-Impfstoff zur Verfügung, was mangels Herdenimmunität eine vierte Pandemie-Welle auslösen könnte (Biontech +7%, Novavax +11%). In Brasilien sind zunehmend jüngere Menschen von einem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung betroffen. Im März lagen auf den Intensivstationen überwiegend Patienten, die 40 Jahre oder jünger waren. Insgesamt 52% der Betten waren mit Menschen aus dieser Gruppe belegt. Der Grund für den Anstieg ist nicht klar. Also, wenigstens eine gute Nachricht: SAP gibt sich nach einem überraschend guten Jahresstart zuversichtlicher. Wir verzeichnen ein sehr starkes Wachstum bei allen unseren Anwendungen und stehen dabei erst am Anfang, sagte CEO Klein. Die am Aktienmarkt stark beachtete operative Marge legte auf 27,4% zu! Sehr fein.