AugenBlick

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
22. Oktober 2018
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 25.444 7.449 2.768 11.554 3.228 3.211 2.044 26.222 22.619
Veränderung ggü. Vortag +0,26% -0,48% -0,04% -0,31% -1,03% -0,02% +0,41% +2,59% +0,39%
Das könnte Mut geben: Asien steigt aufs Gas
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May: Ausgestaltung des Austritts aus der EU zu 95 Prozent geklärt
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Guten Morgen…1,1515… Die Furcht vor Schuldenproblemen und ein holpriger Start in die Bilanzsaison haben den europäischen Börsen zum Wochenschluss den Wind aus den Segeln genommen. Am deutschen Aktienmarkt verschreckte Daimler (-1,95%) die Anleger zudem mit einer erneuten Gewinnwarnung. Der Dax ging 0,3% schwächer bei 11.553 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 kam bei 3.210 Punkten nicht vom Fleck. Auch in Amerika treten die Börsen kaum verändert auf der Stelle. Asien scheint aber einen guten Wochenstart vorzulegen. Der Nikkei mit ca. 0,5% im Plus, der Hang Seng versucht mit einem Plus von 2,5% dem CSI 300, welcher mit knapp 5% das Rennen macht, auf den Fersen zu bleiben. Vielleicht gibt das den europäischen Anlegern etwas Mut: Nach Ansicht der britischen Premierministerin Theresa May ist das Brexit-Abkommen zu 95 Prozent fertig. Seit dem informellen EU-Gipfel in Salzburg im vergangenen Monat seien wichtige Fortschritte etwa bei Themen wie Sicherheit und Transport gemacht worden, heißt es in einer in der Nacht auf Montag veröffentlichten Stellungnahme Mays für das Unterhaus in London. Im Ringen um ein Milliarden-Geschäft im Irak zwischen Siemens und seinem US-Rivalen General Electric sieht es nach einer Punkteteilung aus. Beide Firmen gaben am Sonntag bekannt, sie hätten mit dem irakischen Energieministerium Vorverträge über Großprojekte zum Ausbau der irakischen Stromkapazitäten unterzeichnet. Der genaue Wert der Aufträge wurde nicht genannt. Softwareprobleme bei VW verzögern den Marktstart des ersten Elektroautos der Tochter Audi. Der Geländewagen e-tron werde vier Wochen später in den Handel kommen als geplant. Teile der Software seien während der Entwicklung geändert worden und müssten nun neu von den Behörden genehmigt werden.