Augenblick 31.07.20 05:56:10

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
31. Juli 2020
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 26.314 10.588 3.246 12.380 2.147 3.208 1.690 24.690 21.783
Veränderung ggü. Vortag -0,85% +0,43% -0,38% -3,45% -2,77% -2,79% -2,31% -0,08% -2,49%
Nach US-Börsenschluss: US-Tech-Giganten mit ganz guten Zahlen
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Chinesische Industrie übertrifft im Juli die tiefen Erwartungen
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Jahrhundert-Quartals-Rezessionen in den USA und Deutschland
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Trump rudert nach Kritik an seinen Vorschlag zur Verschiebung der Wahl zurück
Guten Morgen…Die Volkswirtschaften in den USA und Deutschland brauchen auf keinen Corona-Test zu warten: Sie haben sich schon hochgradig infiziert. Die BIP Zahlen zeigen mehr Schwächen als das nordkoreanische Wirtschaftsministerium. Erst schemenhaft lassen sich die Virus-Auswirkungen erkennen. Wir kennen noch nicht das ganze Stück, in dem wir unseren Auftritt haben. Historisch: Die Corona-Krise hat in den USA einen historischen Konjunktursturz ausgelöst. Das BIP schrumpfte auf das Jahr hochgerechnet um 32,9%. Jahrhundertrezession: Das deutsche BIP fiel im zweiten Quartal um 10,1% zum Vorquartal. Renault (-8,7%) fuhr im ersten Halbjahr einen Rekordverlust von 7,3 Milliarden Euro ein. Auch der größte Autokonzern der Welt weiß, wie man Verluste macht: Volkswagen (-6,1%) ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Banken, schwach: Lloyds (-7,7%) hat für das erste Halbjahr einen Vorsteuerverlust ausgewiesen. Die Virus-Auswirkungen sind laut dem CEO deutlich größer als im April orakelt. Die spanische BBVA (-8,2%) gab eine Aufstockung der Vorsorge für Kreditausfälle bekannt. Durch die Coronakrise ist die Nutzung von sozialen Medien an Wochentagen um 66% angestiegen. Bei virtuellen Spielen ist die Steigerungsrate noch höher. Die Aktienrallye der Internet-Giganten ist damit wenig verrätselt. Inmitten des schlimmsten US-Wirtschaftskrise seit der Großen Depression wies Amazon (nachbörslich +0,2%) den höchsten Gewinn seiner 26-jährigen Geschichte aus. Apple (nachbörslich +0,1%) übertraf mit seinen Zahlen für das zweite Quartal ebenso die Erwartungen wie Facebook (nachbörslich unverändert) und Alphabet (vulgo Google, nachbörslich -0,4%). Der Champagner blieb gestern dennoch im Kühlschrank. In nächster Zeit werden Sie meine Kollegen wie gewohnt zum Frühstück mit Marktinformationen versorgen. Bleiben Sie uns gewogen! Ihr Christian Fegg
Augenblick 31.07.20 05:56:10