Augenblick 29.07.20 05:54:38

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
29. Juli 2020
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 26.379 10.402 3.218 12.835 2.230 3.304 1.729 24.785 22.406
Veränderung ggü. Vortag -0,77% -1,27% -0,65% -0,03% -0,76% +0,02% +0,45% +0,05% -1,11%
Studie – Roche-Mittel bringt keine Besserung für Covid-19-Patienten
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Banco Santander mit Rekordverlust im zweiten Quartal
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Quartalsverlust, aber Deutsche Bank schlägt sich in Corona-Krise besser als erwartet
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Chefs von Tech-Konzernen bei Anhörung im US-Kongress
Guten Morgen…Early in the morning I still get a little bit nervous. Sometimes I still think it’s coming but I know it’s not. Hurts when I remember and I never wanna feel it again. I don’t wanna lose control. Zoe Wees. Control. Die Aktienhändler sind schon so früh am Morgen etwas nervös. Jetzt kommen so viele Zahlen von großen Unternehmen. Schon oft sind selbst so hohe Erwartungen wie jetzt geschlagen worden, aber die Analysten wissen, dass das diesmal vielleicht nicht so sein wird. Canon (-13%) ist auf den tiefsten Stand seit März 1999 gefallen und hat zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Quartalsverlust gemeldet. Nissan (-9,5%) hat vor einem operativen Verlust in diesem Jahr eindringlich gewarnt. Fanuc (ein Roboterhersteller -7%) geht davon aus, dass der operative Gewinn in diesem Fiskaljahr fallen wird. McDonald’s Japan (-8%) steht unter Druck, nachdem McDonald’s Corp angekündigt hat, seine Beteiligung zu reduzieren. Unter dem Strich – also nach Abzug von Zinszahlungen für Nachranganleihen – stand vor allem wegen einer höheren Risikovorsorge für faule Kredite bei der Deutschen Bank ein Verlust von 77 Millionen Euro. Das ist zumindest besser als erwartet. Die spanische Großbank Banco Santander hat wegen Abschreibungen im zweiten Quartal einen Rekordverlust von mehr als elf Milliarden Euro eingefahren. BASF hat schwächer als erwartete Zahlen veröffentlicht. Morgen melden große US-Techfirmen ihre Zahlen, der Markt ist atemlos in der Erwartungshaltung. In einer breit angelegten klinischen Studie bewirkte die Roche Arznei Actemra keine Besserung bei stationär behandelten Patienten, die an einer durch das Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung erkrankt sind. Vor allem in den USA breitet sich der Erreger rapide aus, aber auch in mehreren europäischen Staaten stecken sich in der Urlaubszeit wieder mehr Menschen an.
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