Augenblick 28.07.20 05:18:47

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
28. Juli 2020
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 26.585 10.536 3.239 12.839 2.247 3.303 1.721 24.733 22.722
Veränderung ggü. Vortag +0,43% +1,67% +0,74% +0,00% -0,44% -0,24% -0,38% +0,53% +0,03%
Volkswagen zahlte in den USA 9,5 Milliarden Dollar an Schadenersatz
+++
US-Präsident Trump droht Demonstranten in Portland
+++
Pfizer und BioNTech kündigen weltweite Studie zu Covid-Impfstoff an
+++
Entwurf für nächstes US-Corona-Hilfspaket liegt vor
Guten Morgen…Das Elend unter der Freiheitsstatue nimmt seinen Lauf. Im Kongress zeichnen sich schwierige Verhandlungen über das nächste Hilfspaket ab. Ein Entwurf der Republikaner stieß umgehend auf Widerstand. Die Demokraten laufen Sturm gegen das Paket, aber sie laufen Sturm ohne Stürmer. Die bisherige Sonder-Arbeitslosenhilfe des Bundes läuft am Freitag aus. Laut dem Entwurf sollen Unternehmen vor gewissen Klagen im Zusammenhang mit der Pandemie geschützt werden und jeder US-Bürger erneut eine Direktzahlung von 1.200 Dollar vom Staat erhalten. Dabei soll die Arbeitslosenhilfe des Bundes um zwei Drittel auf 200 Dollar pro Woche reduziert werden. Gegen den festen Börsentrend verzeichnete die Reisebranche Verluste, nachdem Großbritannien kurzfristig für Reise-Rückkehrer aus Spanien eine zweiwöchige Quarantäne-Pflicht eingeführt hatte. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte im Juli überraschend stark zu und signalisierte eine konjunkturelle Trendwende. Sehr fein. Intel baut seine Technologiesparte um. Zudem verlässt der bisherige Chief Engineering Officer die Firma. Intel hinkt bei der Prozessor-Entwicklung seinem eigenen Zeitplan um Monate hinterher. Schade eigentlich. Von Outsourcing Plänen profitiert heute Samsung (+4%). Moderna (+9%) startet die letzte Testphase seines Impfstoff-Kandidaten gegen das Virus. An der Studie nehmen 30.000 Probanden teil. Den Spielehersteller Hasbro (-7,4%) belasteten im letzten Quartal dagegen geschlossene Fabriken. Die Bilanzsaison strebt ihrem Höhepunkt entgegen: Apple, Amazon, Facebook und Alphabet (sprich Google) legen bald ihre Zahlen vor. VW hat vom Dieselskandal betroffenen Kunden in den USA seit 2016 insgesamt rund 9,5 Milliarden Dollar an Schadenersatz gezahlt. Die Aufsichtsbehörde FTC bezeichnete dies als das größte Erstattungsprogramm für Verbraucher in der Geschichte der USA.
Augenblick 28.07.20 05:18:47