Augenblick 01.07.19 05:45:47

Der tägliche Börsenkommentar

Der „AugenBlick“ bietet Ihnen kurz und knapp Informationen zu den täglichen Bewegungen an den Kapitalmärkten.
01. Juli 2019
Dow Jones Nasdaq S&P 500 DAX ATX STOXX50E MSCI UK HSI NIKKEI
Aktuell 26.600 8.006 2.942 12.399 2.978 3.474 2.139 28.543 21.740
Veränderung ggü. Vortag +0,28% +0,48% +0,58% +1,04% +1,09% +0,91% +0,32% -0,28% +2,18%
Opec-Länder werden Ölproduktion wohl weiterhin drosseln
+++
Frankreich erwartet höheres Haushalts-Defizit
+++
Trump will Lieferungen von US-Unternehmen an Huawei wieder erlauben
+++
SZ – Fälle von weißem Hautkrebs nehmen explosionsartig zu
Guten Morgen…1,1330 USD…Das Holy-Grail Event des Marktes, der G20-Gipfel,ist so verlaufen wie erwartet. An Gegenwind haben sich die Anleger gewöhnt wie der Wattwurm an die Gezeiten. Über Rückenwund ist man umso mehr erfreut. Die USA und China haben sich im Handelsstreit auf eine Feuerpause geeinigt. Japans Börse reagiert heute mit einem Kursplus von über 2%! Die Börsen hatten bereits im Vorfeld am Freitag zugelegt. Die Anleger scheinen die Grammatik der Spitzenpolitiker zu beherrschen. Trump geht davon aus, dass China und die USA wieder auf Kurs seien. Neue Sonderzölle soll es auf absehbare Zeit nicht geben. Der US-Präsident will Lieferungen von US-Firmen an Huawei wieder zulassen. Die EU einigte sich derweil nach 20-jährigen Verhandlungen auf ein vorläufiges Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Damit entsteht die größte Freihandelszone der Welt und stößt damit die erst kürzlich abgeschlossene Vereinbarung zwischen der EU und Japan vom ersten Platz. In London rückte am Freitag Merlin (+14%) ins Rampenlicht. Die Lego-Gründerfamilie und der Finanzinvestor Blackstone wollen den Betreiber der Wachsfiguren-Kabinette von Madame Tussaud und der Legoland-Freizeitparks für umgerechnet 6,7 Milliarden Euro übernehmen. Die Deutsche Bank (+3,3%) bestand auch den zweiten und wichtigeren Teil des US-Bankenstresstests. Die Hoffnung einiger Analysten ist, dass, sollte sich die Situation bei der Deutschen Bank beruhigen, die Chancen für einen Zusammenschluss mit einem anderen Institut steigen. Der Nutzfahrzeug-Hersteller Traton kam bei seinem Börsendebüt nicht so recht in die Gänge. Die Papiere der Volkswagen-Tochter lagen damit unter dem Ausgabepreis von 27 Euro. Dieser markierte bereits das untere Ende der bis 33 Euro reichenden Angebotsspanne.

Augenblick 01.07.19 05:45:47